Archiv für Mai 2010

16
Mai
10

von Hippies und drogensüchtige Kids – Normal?

Erster Auftritt: Byron Bay. Bei live Musik, nem Tanz und leckeren Steaks chillten wir mit zahlreichen Backpackern im Park. Ich traf u.a. ein französisches Mädel, das in Australien rumreist und sich hier etwas verloren vorkommt. Ich lud sie ein den Abend mit uns in der Stadt zu verbringen und es tat gut auf so einfache Art und Weise einen Unterschied machen zu können.

Abends am Strand begegneten uns dann 2 Raudi-Jungs. Ca. 16 Jahre, wahrscheinlich angetrunken und sie redeten von ihren Drogen als wäre es das normalste der Welt. Straßenkämpfe, aus Schulen geschmissen, zu Hause net willkommen… hartes Pflaster, indem diese Kids zurecht kommen müssen! Wir sprachen über Gott.  Sie wissen, dass ER existiert und ich habe Hoffnung, dass sie eines Tages erleben werden, wie ER ihr Leben verändert.

13
Mai
10

FUN

Ich bekomme auch neue Freundinnen: Katie (4), ihrer Schwester (Bella, 5) und ich habe einen Laub-tanz einstudiert, in nem Zelt getobt und Flugzeuge kommandiert.

Ich liebe es mit Kids runzuschmarren. Da darf ich kindisch sein – ganz offiziell :)

neue Freunde

Und naja… bissl mim Feuer gespielt habe ich auch. Allerdings mit älteren Kinder (15 bis 26). Wir als Team genossen ein Lagerfeuer und… naja, haben ein altes Bett und paar Becher Benzin dazugegeben. oooops… :)

We love Petrol :)

13
Mai
10

Jetzt bin ich das Huhn

Hallo von “Hossana Farms”! Wir sind nun mit einigen anderen Teams (ca 40 Leute) auf einem abgelegenen Jugend-Camp-Gelände.  Es geht um unsere Vision für die nächsten Wochen: Was ich auf Gottes Herzen und wie können wir dies erreichen?

Hier ein Bild unseres Hühnerstalls, in dem ich mit Peita (M3-Leiterin, unten) und Amy hause. Premiere: das erste 3-ecks Haus, in dem ich schlafe!

Chuck pen

Obwohl ich bereits viel über die Schiffstour weiß, berüht Gott mein Herz immer wieder. Vor allem, wenn es darum geht, wie kaputt manche Familien sind und, dass schockierend viele Australische Jugendliche keinen Sinn im Leben sehen… da erfeuchten meine Augen oftmals ganz schön.

Aber darum gehts: Wir müssen nicht depremiert  neben dran sitzen, sondern haben eine geniale Möglichkeit einen Unterschied zu machen. Durch Jesus hat Leben Bedeutung und ich kann es kaum erwarten Veränderung zu sehen!!! :)

09
Mai
10

Hüüüühnchen

Am Abend des 7. Tages. Es wird getanzt wie wild! :) Peita, unsere werte „Chefin“, wurde von intensiven Rückenproblemen geheilt. Juhu. Und mein Muskelkater ist ebenfalls verschwunden.

Die Familie, die uns hier aufgenommen hat, ist paar Tage auf Urlaub weg. Und sie haben uns einfach ihr gesamtes Grundstück überlassen. Wow! Es ist voll das Vorrecht hier sein zu dürfen. Und Jess hat nen Job: Hühner-mama! Morgens füttere ich sie und abends schließe ich den Stall. Rießig, ich weiß. Aber ich liebe es. Und wenn ich groß bin, werde ich Bäuerin! :)

PS: Kinder, vergesst den Muttertag nicht. Mütter sind genial. Mama, ich liebe Dich!!! :)

07
Mai
10

Faith has Power

Nach einem langen Tag mit Muskelkater und viel emotional Schwierigem stehe ich alleine draußen. Es ist dunkel und Millionen und zwei Sterne erstrecken sich majestätisch über mir. Ich starre hinauf und staune…

Abraham: Ein alter, wahrscheinlich impotenter Typ ohne jegliche Hoffnung auf Kinder steht da und beobachtet Sterne. Da schleicht sich ihm ein Gedanke ein: Nachkommen – so viele wie es Sterne gibt! Sein Herzenswunsch… aber warum sollte es Gott sein, der da zu ihm spricht?

Und es war tatsächlich Gott! Heute Abend erinnert mich mein Gott an ein Versprechen, das Er mir vor ner Weile gab. Es ist genau das, was mein chaotisches Herz gerade braucht! Balsam. DANKE, Gott!

Erschöpft liege ich in meinem Bett. Mein Herz ist endlich wieder in Ruhe, denn mein Gott hat eingegriffen. Ich höre ein tiefes „Muuuuh“ und grinse.

02
Mai
10

grün, grün, grün ist alles was ich seh

Ein paar Flüge später stehe ich wieder auf Australischem Boden! Dann eine 3 Stunden Busfahrt (inkl Gepräch mit jungem New Yorker Hippie, der kein Zuhause hat, sondern seit Jahren in der Welt rumreist. Frag mich was er sucht… Vllt Jesus, also hab ich dem Typen kurz von IHM erzählt)… und nun sitze ich in Eureka.

Eureka = Mini-Ort bei Byron Bay. Kühe, Bäume und grüne Hügel so weit das Auge reicht. Kein Verkehrslärm weit & breit – Nur ab und zu rasen Gelände-motorräder vergnügt nen Berg runter. Es ist unglaublich schön hier. Ja, die Landschaft, aber auch die Familie: Familie Murphy beherbergt uns hier. Und die sind richtig genial. Ich hab mich noch nie so schnell bei Fremden im Haus so wohl gefühlt! Lyn und Ken sind die Eltern, James (15) der Sohn. Die 5 weiteren Kids (wovon zwei Teil von YWAM Townsville sind) wohnen nicht mehr zu Hause.

Heute kommt mein restliches Team an (James aus England & ich waren 1 Tag früher da) und dann ist 10 Tage intensiv Tänze lernen angesagt. Mal sehen, was die Tage bringen, aber einen schöneren Ort könnte ich mir gerade nicht wünschen…




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