Archiv der Kategorie 'Uncategorized'

24
Jun
10

immense Größen

Zurück in Townsville. Juhuuu. Montag wurde das Schiff in seiner Neue Heimatstadt begrüßt.

Es ist eine besondere Woche. Gestern wimmelte unser Zentrum nur so von fleißigen (und zT gestressten) Mitarbeitern. Jeder packte mit an, um zwei große Benefizveranstaltung zu ermöglichen. Hunderte von Geschäftsleuten, Politiker und Bürger kamen, um zu hören, wie YWAM durch das Schiff in Papua Neuguinea Veränderung bewirken wird. Es ist verblüffend zu sehen welch einflussreiche Leute an Bord kommen, und die Sache tatkräftig unterstützen: Der Bürgermeister, große Unternehmen, die berühmteste Rugbymannschaft Australiens, usw.

„Pacific Link“ – so heißt das Schiff. Link = Verbindung   Ja, das Schiff schafft wirklich eine Verbindung zwischen Gesellschaftsschichten, Ländern und Völkern. Gott ist am Wirken und jeden Tag erkennen Menschen IHN.

24
Jun
10

Love School?!

Jede Woche haben wir das Vorrecht in zahlreiche Schulen zu gehen und zu hunderten jungen Leute zu reden. Die Teens hören und sehen von Papua Neuguinea; aber es geht nicht nur um die Not. Es geht darum, dass es Hoffnung gibt und, dass jeder von uns mehr als genug hat um etwas an andere weiterzugeben. Jeder von uns hat Talente und Besitz und wenn wir es schaffen freizügig zu geben, wird sowohl unser Leben, als auch das anderer, verändert.

Loving kids

12
Jun
10

I’m not dead!

An dieser Stelle möchte ich einen Herren ehren: Sir Eddie Feld! Er ist wohl mein treuester Blog-fan und ich DANKE ihm sehr herzlich hierfür.

Dieser selbe Herr kam mich hier in Aus besuchen. Jep, er war sowieso im Lande und so setzte er sich in ein Mietauto und fuhr auf der falschen Straßenseite, bis er mich ein paar Stunden weiter südlich auffand. Es war schön ihn wilkommen zu heißen und, dass er sehen konnte, was ich hier so treibe.

Nach einem leckeren, eleganten Nachtisch direkt neben Millionen-Yachten fuhren wir am Abend heim. Rechts an der nächsten Kreuzung… “Papa! Du musst nach links.” – “Aber Du hast doch gesagt rechts abbiegen.” – “Ja, aber du bist auf der FALSCHEN SPUR! Fahr links!”

Die ganze Situation verlief recht ruhig und man möge vielleicht nicht weiter drüber nachdenken. Aber ich merkte: Wow, 2 Sekunden nachdem wir von der Gegenspur runter waren, kam ein Auto auf eben dieser Gegenspur um die Ecke geschossen. Wir hätten ein ernsthaftes Problem haben können… Aber: Gott hat uns genialst beschützt!

Wie oft bewahrt er uns wohl, ohne, dass wir es überhaupt merken?! :)

12
Jun
10

The toothbrush-fairy

Es ist Sonntag und wir als Team besuchen in an der Gold Coast einen Gottesdienst und stellen kurz die Schiffstour vor. Nach dem Program kommt eine Frau auf uns zu: “Sammelt ihr auch Zahnbürsten für Papua Neuguinea??? Denn, ich habe hier einige…”

Diese Frau war am vorigen Tag einkaufen und hatte den Gedanken, dass sie ein Haufen Zahnbürsten kaufen soll. Was sollte man mit 25 Zahnbürsten anstellen??? Aber sie tat es einfach, nahm die Dinger am nächsten Tag mit in den Gottesdienst und dort traf sie unser Team, dass Zahnbürsten für Papua sammelt!

Welch ein Zufall?! – Na, wohl eher nicht! Das fordert mich herraus. Ich will erwarten, dass Gott auch mir Gedanken gibt und verrückt genug sein danach zu handeln.

16
Mai
10

von Hippies und drogensüchtige Kids – Normal?

Erster Auftritt: Byron Bay. Bei live Musik, nem Tanz und leckeren Steaks chillten wir mit zahlreichen Backpackern im Park. Ich traf u.a. ein französisches Mädel, das in Australien rumreist und sich hier etwas verloren vorkommt. Ich lud sie ein den Abend mit uns in der Stadt zu verbringen und es tat gut auf so einfache Art und Weise einen Unterschied machen zu können.

Abends am Strand begegneten uns dann 2 Raudi-Jungs. Ca. 16 Jahre, wahrscheinlich angetrunken und sie redeten von ihren Drogen als wäre es das normalste der Welt. Straßenkämpfe, aus Schulen geschmissen, zu Hause net willkommen… hartes Pflaster, indem diese Kids zurecht kommen müssen! Wir sprachen über Gott.  Sie wissen, dass ER existiert und ich habe Hoffnung, dass sie eines Tages erleben werden, wie ER ihr Leben verändert.

13
Mai
10

FUN

Ich bekomme auch neue Freundinnen: Katie (4), ihrer Schwester (Bella, 5) und ich habe einen Laub-tanz einstudiert, in nem Zelt getobt und Flugzeuge kommandiert.

Ich liebe es mit Kids runzuschmarren. Da darf ich kindisch sein – ganz offiziell :)

neue Freunde

Und naja… bissl mim Feuer gespielt habe ich auch. Allerdings mit älteren Kinder (15 bis 26). Wir als Team genossen ein Lagerfeuer und… naja, haben ein altes Bett und paar Becher Benzin dazugegeben. oooops… :)

We love Petrol :)

13
Mai
10

Jetzt bin ich das Huhn

Hallo von “Hossana Farms”! Wir sind nun mit einigen anderen Teams (ca 40 Leute) auf einem abgelegenen Jugend-Camp-Gelände.  Es geht um unsere Vision für die nächsten Wochen: Was ich auf Gottes Herzen und wie können wir dies erreichen?

Hier ein Bild unseres Hühnerstalls, in dem ich mit Peita (M3-Leiterin, unten) und Amy hause. Premiere: das erste 3-ecks Haus, in dem ich schlafe!

Chuck pen

Obwohl ich bereits viel über die Schiffstour weiß, berüht Gott mein Herz immer wieder. Vor allem, wenn es darum geht, wie kaputt manche Familien sind und, dass schockierend viele Australische Jugendliche keinen Sinn im Leben sehen… da erfeuchten meine Augen oftmals ganz schön.

Aber darum gehts: Wir müssen nicht depremiert  neben dran sitzen, sondern haben eine geniale Möglichkeit einen Unterschied zu machen. Durch Jesus hat Leben Bedeutung und ich kann es kaum erwarten Veränderung zu sehen!!! :)

09
Mai
10

Hüüüühnchen

Am Abend des 7. Tages. Es wird getanzt wie wild! :) Peita, unsere werte „Chefin“, wurde von intensiven Rückenproblemen geheilt. Juhu. Und mein Muskelkater ist ebenfalls verschwunden.

Die Familie, die uns hier aufgenommen hat, ist paar Tage auf Urlaub weg. Und sie haben uns einfach ihr gesamtes Grundstück überlassen. Wow! Es ist voll das Vorrecht hier sein zu dürfen. Und Jess hat nen Job: Hühner-mama! Morgens füttere ich sie und abends schließe ich den Stall. Rießig, ich weiß. Aber ich liebe es. Und wenn ich groß bin, werde ich Bäuerin! :)

PS: Kinder, vergesst den Muttertag nicht. Mütter sind genial. Mama, ich liebe Dich!!! :)

07
Mai
10

Faith has Power

Nach einem langen Tag mit Muskelkater und viel emotional Schwierigem stehe ich alleine draußen. Es ist dunkel und Millionen und zwei Sterne erstrecken sich majestätisch über mir. Ich starre hinauf und staune…

Abraham: Ein alter, wahrscheinlich impotenter Typ ohne jegliche Hoffnung auf Kinder steht da und beobachtet Sterne. Da schleicht sich ihm ein Gedanke ein: Nachkommen – so viele wie es Sterne gibt! Sein Herzenswunsch… aber warum sollte es Gott sein, der da zu ihm spricht?

Und es war tatsächlich Gott! Heute Abend erinnert mich mein Gott an ein Versprechen, das Er mir vor ner Weile gab. Es ist genau das, was mein chaotisches Herz gerade braucht! Balsam. DANKE, Gott!

Erschöpft liege ich in meinem Bett. Mein Herz ist endlich wieder in Ruhe, denn mein Gott hat eingegriffen. Ich höre ein tiefes „Muuuuh“ und grinse.

02
Mai
10

grün, grün, grün ist alles was ich seh

Ein paar Flüge später stehe ich wieder auf Australischem Boden! Dann eine 3 Stunden Busfahrt (inkl Gepräch mit jungem New Yorker Hippie, der kein Zuhause hat, sondern seit Jahren in der Welt rumreist. Frag mich was er sucht… Vllt Jesus, also hab ich dem Typen kurz von IHM erzählt)… und nun sitze ich in Eureka.

Eureka = Mini-Ort bei Byron Bay. Kühe, Bäume und grüne Hügel so weit das Auge reicht. Kein Verkehrslärm weit & breit – Nur ab und zu rasen Gelände-motorräder vergnügt nen Berg runter. Es ist unglaublich schön hier. Ja, die Landschaft, aber auch die Familie: Familie Murphy beherbergt uns hier. Und die sind richtig genial. Ich hab mich noch nie so schnell bei Fremden im Haus so wohl gefühlt! Lyn und Ken sind die Eltern, James (15) der Sohn. Die 5 weiteren Kids (wovon zwei Teil von YWAM Townsville sind) wohnen nicht mehr zu Hause.

Heute kommt mein restliches Team an (James aus England & ich waren 1 Tag früher da) und dann ist 10 Tage intensiv Tänze lernen angesagt. Mal sehen, was die Tage bringen, aber einen schöneren Ort könnte ich mir gerade nicht wünschen…




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